Here’s to the Bard!

Jan 25th, 2012 | By | Category: Aus aller Welt

rabbie25. Januar, Burns’ Night – heute vor 253 Jahren wurde Robert Burness, später Burns, geboren. Und seinen Tag feiert man nicht nur in Schottland. Denn der grösste Schotte aller Zeiten (noch vor Sean Connery und Alex Ferguson laut einer Umfrage von STV) war … ja, alles:

Begnadeter Dichter, Romantiker, Liebhaber, Proto-Sozialist, Freimaurer, fast Buchhalter auf einer Sklavenplantage, Farmer, Zöllner, fast Professor, fast Journalist, früh tot und posthum nicht nur Ehrenbürger von Dumfries, sondern auch Held der Sowjetunion. Ein wildes, erfülltes Leben, ein rastloser Geist.

A man’s a man for all that …

Anyway … irgendwie hat sich auch bei uns die Tradition der Burns’ Night einmal wieder eingeschlichen und so gibt es denn heute abend wohl den mäshtigen Herrscher der Puddingrasse, den Haggis (frisch aus Fermanagh), Tatties und Neeps. Ein einfaches, füllendes Mahl, das noch dazu wirklich gut schmeckt. Okay, der great chieftain o’ the puddin-race wird nun nicht in Begleitung eines Pfeifers aufgetragen, aber angeschnitten wird er mehr oder minder traditionell. And then, O what a glorious sicht, warm-reekin, rich!

Naja, Haggis ist nicht das Ding für viele Menschen. Zumindest dann, wenn sie wissen, woraus der kleine Klops besteht.

Wobei angeblich ein Drittel der US-Touristen in den USA den alten Gag glauben, dass es noch wild lebenden Haggis in den Highlands gibt. Doch zurück zum Schafsmagen mit den Innereien – so habe ich letztes Jahr auch vegetarischen Haggis gesehen, gleich einen mitgenommen und später degustiert. Auf Bohnenbasis. Und verdammt lecker (sagt der Nicht-Vegetarier).

So, nun noch den Whisky suchen. Whisky, nicht Whiskey!

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