Cuchullainn war Deutscher!
Jan 26th, 2012 |
By Bernd Biege |
Category: Bernd's Bogtrotting

Gesehen in der Shankill Area, West Belfast … Cuchullainn vor dem Hintergrund Schwarz-Rot-Gold! Und da sage nochmal jemand, die Deutschen seien nicht irischer als die Iren …
Muirthuimne als teil Preussens?
Ah … aber Preussen hatte eine schwarz-weisse Fahne! ;)
Stimmt ja auch wieder. Schwarz Rot Gold kann 1848 ins Spiel oder?
Glaube nicht das Sétanta besonders Buergerfreundlich wäre.
Korrekt – die heutige deutsche Fahne (auch eine Trikolore) hat ihren ersten allgemeinen Gebrauch beim Hambacher Fest erfahren, war ein Symbol des Vormärz und dann der Revolution von 1848. Ihre Farben gehen auf die Uniform des Lützow’schen Freikorps zurück.
Setanta und bürgerfreundlich? Hast Du Dir mal die Abopreise angesehen? Ach so … nicht der Sender … ;)
Nee. Culanns Hund hieß Sétanta, bevor es zum Missverständnis mit dem Hund des Schmiedes kam….
Weiss ich doch … deswegen hat ja auch das Setanta-Centre in Dublin das grosse Cuchullain-Mosaik!
By the way – Du hattest Dich ja mal wegen der Ogham-Schnitzereien in den Parkbänken am Dublin Castle erkundigt. Die haben dort in der Tat alle Bänke ausgetauscht und “blanke” Rückenlehnen angebracht.
Die haben dort in der Tat alle Bänke ausgetauscht und “blanke” Rückenlehnen angebracht.
Schade. Aber wenigstens bin ich nicht Blind.
Ich suche mal alte Bilder raus …
Ja, bitte. War gestern abend erst dort. Leider schon wieder zuhause.
Aber wesentlich interessanter als die Bänke war der apple-crumble bei der “Queen of tarts” gegenüber.
Nanana – wenn man schon in den Dubh Linn Gardens ist, dann sollte man unbedingt in das Silk Road Café eilen!
Stimmt. Und die Manuskripte sind auch einen Besuch wert!
Danke für den Hinweis!
Für die Zeit von Mittwoch 10.45 Uhr (Landung) DUB bis Freitag früh Abflug haben wir aber eine ganze Menge gesehen, erlebt und gelaufen. Da muss trotzdem noch einiges offen sein, ist mir schon klar.
Entgegen landläufig geäußerter Meinungen fand ich aber auch die Trinity-Library und selbst das Book of Kells äußert sehenswert (wir waren nahezu allein – mit dem Aufpasser konnte ich mich intensiv über Details unterhalten).
Ruairi Quinn wuerde es so formulieren: “Cú Chulainn simply explaining an Irish problem to a foreign audience.” :)